Frühe Bindungsverletzungen wirken oft bis in die heutige Partnerschaft hinein: Nähe macht Angst, Streit löst Panik aus, oder man zieht sich zurück, sobald es eng wird. Wer diese Muster versteht, kann anders damit umgehen.
Typisch sind starke Reaktionen, die zur aktuellen Situation nicht ganz zu passen scheinen: heftige Verlustangst, Misstrauen, der Wechsel zwischen Klammern und Abstoßen. Häufig reaktiviert die Partnerschaft alte Wunden – und genau dort entsteht auch die Chance zur Heilung.
Beides hat seinen Platz und ergänzt sich oft. In der Paarberatung schauen wir, wie sich die Bindungsmuster im Miteinander zeigen und wie Sie einander Sicherheit geben können. Die tiefe Aufarbeitung des Traumas selbst gehört in eine Einzel-Psychotherapie – darauf weise ich klar hin und vermittle bei Bedarf weiter.
Ich arbeite achtsam und im Tempo, das für Sie stimmt – ohne Überforderung. Ziel ist, dass Ihre Beziehung zu einem Ort von Sicherheit statt von Wiederverletzung wird.
Ist die Paarberatung bindungstrauma-sensibel?
Ja. Ich arbeite achtsam mit Bindungsmustern. Die Aufarbeitung eines tiefen Traumas selbst gehört aber in die Psychotherapie.
Paarberatung oder Einzeltherapie?
Beides kann sinnvoll sein und sich ergänzen – die Paararbeit für die Beziehungsebene, die Einzel-Psychotherapie für die Tiefe des Traumas.