Der eine ist strenger, der andere großzügiger – und schon entsteht Streit vor den Kindern. Unterschiedliche Erziehungsvorstellungen gehören zu fast jeder Familie. Entscheidend ist, wie Sie damit umgehen.
Wie wir erziehen, ist tief geprägt von der eigenen Kindheit und unseren Werten. Deshalb fühlen sich Erziehungskonflikte oft so grundsätzlich an – es geht nicht nur um Bildschirmzeit oder Schlafenszeiten, sondern um „richtig" und „falsch".
Sie müssen nicht in allem gleich ticken. Wichtig ist eine gemeinsame Grundlinie, hinter der beide stehen, und dass Sie Konflikte nicht vor den Kindern austragen. Das gibt Kindern Halt – und nimmt Druck aus Ihrer Beziehung.
Wir klären die Werte hinter Ihren Vorstellungen und entwickeln gemeinsame Leitplanken, in denen beide Stile Platz haben. So wird aus dem Gegeneinander wieder ein Erziehungs-Team.
Ist Uneinigkeit schädlich für die Kinder?
Unterschiedliche Stile sind normal. Belastend wird vor allem offener, ungelöster Dauerstreit der Eltern.
Wie finden wir gemeinsame Regeln?
Indem Sie die Werte hinter Ihren Vorstellungen klären und daraus gemeinsame Leitplanken ableiten.